Instrumentenbeispiele:
                                                                      

Cembalo nach Johannes Ruckers
(1624)

 

Das Instrument ist eine Kopie des Cembalos aus dem Besitz des Marquis de Sade, das jetzt im Unterlinden-Museum in Colmar / Frankreich, steht. Dieses Cembalo wurde um 1700 in Frankreich umgearbeitet und durch den Einbau von zwei Klaviaturen mit dem Umfang GG, AA-d3 den neuen musikalischen Anforderungen angepasst.
Im Gegensatz zu den meisten französischen Erweiterungen von flämischen Cembali wurde bei diesem Instrument das Gehäuse selbst nicht verändert. Offensichtlich war es für den beteiligten Cembalobauer von größter Wichtigkeit, ja nichts am Klang des Instruments zu ändern.

Disposition:  8'  8'  4', Schiebekoppel
Lautenzug zum 8' auf dem Obermanual
Tastenumfang:
       GG, AA - d3   (a1=415 Hz)

 


Das gleiche Instrument als einmanualige
Version (linkes Bild):

Disposition:  8'  8'  4',
Lautenzug zu 8'  (naher Anreisspunkt)
Tastenumfang:
       GG, AA - d3   bei a1=415 Hz 
       GG, AA - c3   bei a1=440 Hz

 

 

 

 

 

English version:
 

 

 

Clavichord nach Christian Gottlob Hubert (1771)

Das Original befindet sich im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Es ist nicht restauriert, Deckel und Beine fehlen. Der Deckel meiner Kopie ist denen von anderen Hubert-Clavicorden nachempfunden. Die Beine sind Kopien eines anderen Clavicords aus der gleichen Periode. Das Instrument hat den Tastenumfang von
FF - f3 und ist bundfrei. Die Besaitung ist zweichörig, von FF - C mit umsponnenen Saiten, danach mit Blankbezug. Das Saitenmaterial ist Messing bei einer Stimmhöhe von a1=415 Hz.

 

  


Bernd Fischer Historische Tasteninstrumente,  Bahnhofstr. 72B,  36110 Schlitz / Deutschland,  Tel./Fax: 06642-405040

 

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Homepage Volkmar und Monika Fischer, Tokyo, Ingelheim